Preview: Fringe - Grenzfälle des FBI

Ab dem 16. März 2009 strahlt Pro7 die neue Mysteryserie "Fringe" von "Lost"-Erfinder J.J. Abrams aus. Aus diesem Grund stellen wir hier die Serie ausführlich vor.

Worum geht es in "Fringe - Grenzfälle des FBI"?

FBI Special Agent Olivia Dunham und ihr Partner Special Agent John Scott stoßen immer wieder auf mysteriöse Fälle, die rational gar nicht oder nur schwer erklärbar sind. In ihrem ersten Fall dieser Art beginnt das Ganze mit einem scheinbar nervösen Fluggast auf einem Linienflug von Hamburg nach Boston, bei dem sich scheinbar die Haut aufzulösen beginnt. Kurz danach landet das Flugzeug mit Hilfe eines Autopiloten. Im Inneren findet man nur noch die verstümmelten Leichen der Passagiere und der Crewmitglieder. Die beiden FBI-Agenten nehmen sofort die Ermittlungen auf, doch durch einen Unfall wird John Scott mit der gleichen Substanz infiziert wie die Menschen im Flugzeug. Für Olivia gibt es nur eine Möglichkeit ihrem Partner zu helfen: Dr. Walter Bishop! Bishop ist ein genialer Wissenschaftler an der Grenze zum Wahnsinn, der sich seit über 20 Jahren in einer psychiatrischen Anstalt befindet. Die einzigste Möglichkeit zu Bishop Kontakt aufzunehmen ist sein Sohn Peter. Doch der ist mit seinem Vater zerstritten und weigert sich zunächst. Aber bald schon wird erkennbar, das die Ereignisse während des Flugs nur der Anfang war und sich etwas viel Größeres zusammen braut.

 

Die Hauptcharaktere

Olivia Dunham (Anna Torv)

Olivia ist eine junge FBI-Agentin die mit ihrem Team Fälle bearbeitet, die ausserhalb der Norm liegen. Oliva ist eine der besten Agenten des FBI, jedoch auch Regelmäßig Ziel von den Intrigen ihrer Kollegen. Sie hat eine heimliche Affäre mit ihrem Partner John Scott. Als Scott durch einen Unfall in eine lebensbedrohliche Situation gerät, ist sie gezwungen Dr. Bishop, der in einer Nervenheilanstalt sitzt zu kontaktieren.
Olivia Dunham wird von der Australierin Anna Trov dargestellt. Trov fiel in der Vergangenheit ehr durch kleinere Rollen, wie z.B. in der australischen Serie "McLeods Töchter" auf. Im Herbst 2008 heiratete sie unter Ausschluß der Öffentlichkeit ihren Serienkollegen Marc Valley, mit dem sie auch in der Serie liiert ist.

 

Peter Bishop (Joshua Jackson)

Peter wuchs mit einem Vater auf, dem seine Arbeit stets wichtiger zu sein schien, als sein dadurch vernachlässigter Sohn. Trotz seines überragenden IQs kam Peter daraufhin auf die schiefe Bahn und brach den Kontakt zu seinem Vater ab. Als ihn FBI-Agentin Olivia Dunham ausfindig macht, befindet er sich gerade in Bagdad, wo er verzweifelt versucht seinen Gläubigern Spielschulden zurück zu zahlen. Zuerst noch widerwillig reist er mit ihr in die USA zurück, um für sie den Kontakt zu seinem Vater herzustellen.
Peter Bishop wird von dem ehemaligen "Dawson´s Creek"-Star Joshua Jackson dargestellt. Nachdem Jackson mit der Kultserie "Dawson´s Creek", in der er sechs Jahre als Pacey Witter zu sehen war, seinen Durchbruch geschafft hatte, war er vor allem in kleineren Filmen wie "The Skulls - Alle Macht der Welt", "Eiskalte Engel" oder kürzlich in "Shutter - Sie sehen dich" zu sehen. Als er das Angebot für die Rolle des Peter Bishop bekam, überlegte er sich lange, ob er sich wieder für mehrere Jahre an ein Projekt binden sollte. Doch das Script und die Namen die hinter dieser Produktion standen, überzeugten ihn schließlich.

 

Dr. Walter Bishop (John Noble)

Dr. Walter Bishop ist ein genialer Wissenschaftler, der vor seiner Einweisung in eine psychiatrische Anstalt für die Regierung in grenzwissenschaftlichen Bereichen tätig war. Er leitete ein Projekt namens "Fringe Science" das übernatürliche Phänomene, wie z.B. Teleportation, Telepathie, Transparenz von Objekten oder Bewusstseinskontrolle erforschte. Für Bishop stand die Wissenschaft stets an erster Stelle, wodurch das Verhältnis zu seinen Sohn Peter merklich getrübt war. Nach einem Unfall, der einer seiner Assistentinnen das Leben kostete, wurde Walter in die Psychiatrie eingewiesen und der Kontakt zu Peter bracht komplett ab.
Walter Bishop wird von 60 jährigen John noble dargestellt. Noble ist neben Jackson, der größte Star, den "Fringe" zu bieten hat. Seine bekannteste Rolle ist zweifelsohne die des "Denethor" in der Tolkien-Verfilmung "Der Herr der Ringe: Die zwei Türme" und "Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs". Daneben war er in vielen weiteren Filmen und Serie wie "Stargate", "24" oder "The Unit - Eine Frage der Ehre" zu sehen.

 

John Scott (Mark Valley)

John Scott ist ebenfalls FBI-Agent und hat eine heimliche Affäre mit seiner Partnerin Olivia Dunham. Bei einem Unfall kommt John mit einer Substanz in Berührung, die seinen Körper nach und nach zerfallen läßt.
John Scott wird dem New Yorker Schauspieler Mark Valley dargestellt. Valley, ein alter Hase im Seriengeschäft, hatte 1994 seinen Durchbruch mit der Rolle des Jack Deveraux in der Serie "Zeit der Sehnsucht". Danach war er neben einigen Gastrollen vor allem vier Jahre lange in "Emergency Room - Die Notaufnahme" als Richard Lockhart und für 70 Episoden in "Boston Legal" als Brad Chase zu sehen. Im Herbst 2008 heiratete er seine "Fringe"-Kollegin Anna Trov.

 

Charlie Francis (Kirk Acevedo)

Charlie ist wie John und Olivia ebenfalls beim FBI beschäftigt. Er ist einer von Olivias ältesten Freunden und ihr engster Vertrauter.
Charlie Francis wird von Kirk Acevedo dargestellt. Acevedo hatte bereits in diversen anderen Serien wie "Band of Brothers - Wir waren wie Brüder", "The Black Donnellys" und "OZ" Hauptrollen.

 

 

Das Konzept von "Fringe - Grenzfälle des FBI"

6 Jahre nach dem Aus von "Akte X" sah J.J. Abrams die Gelegenheit eine neue Serie, die in diese Richtung geht zu konzipieren. Zusammen mit Roberto Orci und Alex Kurtzman entwarf Abrams ein Script, das eine Mischung der "X-Akten" und "Twilight Zone", jedoch mit einer ordentlichen Portion Humor darstellte und legte es den Verantwortlichen von FOX vor. Nach dem gigantischem Erfolg von Abrams´"Lost" war man dort hellauf begeistert und gab sofort den Pilotfilm in Auftrag. Wie schon zuvor beim Piloten von "Lost", ließ man sich auch diesmal nicht lumpen und steckte, die für eine Serienproduktion überaus hohe Summe, von 10 Mio. Dollar in die Produktion des "Fringe"-Piloten. Der Aufwand hat sich gelohnt. Inzwischen holt Fringe Woche für Woche 12-13 Mio Zuschauer vor die Apparate. Vor Kurzem wurde die laufende erste Staffel auf 22 Episoden aufgestockt und auch Season 2 ist so gut wie bestellt.
Eine Besonderheit bietet "Fringe" seinen Fans. Unter dem Motto "Remote-Free TV" läßt FOX die einzelnen Episoden 5 Minuten länger als im Schnitt produzieren und verzichtet so zu Gunsten der Story auf 5 Minuten Werbung pro Episode.

 

"Fringe - Grenzfälle des FBI" in Deutschland?

Die Serie startet am 16. März 2009 um 20.15 Uhr auf Pro7. Für 0.45 Uhr ist die Wiederholung im Programm. Aufgrund einiger deftiger Szenen, muß man allerdings damit rechnen, daß um 20.15 Uhr nur eine geschnittene Version der Serie laufen wird. Man kann nur hoffen, sollte dies der Fall sein, daß es sich bei der Wiederholung dann um die ungeschnittene Version handeln wird.

 

Der Trailer zum Pilotfilm

 

Bilder und Namen © FOX